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Jürgen Grönke
Neuigkeiten und Ereignisse
August, 2010
September, 2010
November, 2010
Dezember, 2010
Februar, 2011
Dezember, 2011
Das sagt die Berufsschule Nördlingen über mein Fachreferat
26.12.2011 18:21:09

Vortrag zum Thema Ladendiebstahl


Es passiert fast jede Sekunde einmal in Deutschland!


Jede Sekunde wird in Deutschland nach einer Studie aus dem Jahr 2008 im Durchschnitt ein Ladendiebstahl begangen. Zusammen summiert sich dies auf 30.000.000 Ladendiebstähle mit einer Gesamtsumme in Höhe von 4.000.000.000,00 EUR.


Eines der besten und effektivsten Mittel, um gegen Ladendiebstahl vorzugehen, ist die Schulung der Mitarbeit im Einzelhandel. Dies passiert in internen Betriebsschulungen oder in der Berufsschule.


Zu diesem Zweck besuchte Herr Grönke, seines Zeichens unabhängiger Sicherheitsberater, das Berufliche Schulzentrum, um über seine Erfahrungen zum Thema Ladendiebstahl zu reden und verschiedene Methoden der Ladendiebe vorzustellen. Über fast drei Stunden informierte Herr Grönke in anschaulicher und abwechslungsreicher Weise die Auszubildenden im Einzelhandel über Methoden, Prävention und Verhalten im Umgang mit Ladendieben. Vor allem die Ausführungen über seine Erfahrungen im praktischen Bereich fesselte die Schüler und gab häufig Anlass zu Diskussion und Nachfragen.


Die Abteilung Einzelhandel bedankt sich bei Herrn Grönke für den engagierten und authentischen Auftritt und hofft, dass der Nachmittag dazu beigetragen hat, dass potentielle Ladendiebe es sich zweimal überlegen, ob sie nun im örtlichen Einzelhandel auf „Einkaufstour“ gehen wollen.


Weitere Informationen zum Vortrag erhalten Sie unter:


http://www.grönke-sicherheitsberater.de/index.html



So gut kann Schulung sein
27.02.2011 17:01:40

"Der war so gut – der hat ein Geschenk verdient"




Auch in diesem Jahr konnten wir Jürgen Grönke, Sicherheitsberater  für den Handel, gewinnen, um Schülern der 11. Klassen der Abteilung Einzelhandel am 21. und 23.02.11 über die Problematik „Ladendiebstahl“ zu informieren. Er ging zunächst in einem theoretischen Teil unter anderem auf die jährlichen Verluste auf Grund von Diebstahl für den deutschen Einzelhandel, die rechtliche Situation und das Erkennen von Ladendieben ein. Dabei betonte er insbesondere, dass „Langfinger“ keiner bestimmten Bevölkerungsschicht zuzuordnen sind. Im Anschluss daran konnten die Schüler und Schülerinnen in Rollenspielen trainieren, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie eine Person beim Diebstahl erwischen.

Kommentar einer Schülerin: „Der war so gut – der hat ein Geschenk verdient!“

Wir bedanken uns bei Herrn Grönke mit einem kleinen Frühlingsgruß.

Berufsschule 2 Landshut, Weilerstrasse 25, Landshut


Stand: 24.02.2011

Interview in SZ zu " Gelegenheit macht Diebe"
04.12.2010 00:01:13

Das Interview in der SZ aus Anlass der aufgedeckten umfangreichen Diebstähle bei der BMW AG.  


www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/politik/interview-rechtsexperte-volker-schlehe-gelegenheit-macht-diebe-1.1030086


Wie in dem Interview dargestellt, sind sich KUM ihrer Gefährdung zuwenig bewußt und tun deshalb zuwenig für ihre Sicherheit.  

Der Feind in meiner Firma
02.11.2010 23:58:02

Von Jan Guldner FTD 21.09.2010 (Auszüge)


Der Feind in meiner Firma


Der deutsche Mittelstand schützt sein wertvolles Know-how viel zu wenig. Ausländische Geheimdienste und Wettbewerber versuchen mit allen Mitteln hinter Patente und Produkte zu kommen


Als Eginhard Vietz die Fabrik nahe Peking sah, brach in ihm eine Welt zusammen. „Wenn ich in dem Moment eine Pistole gehabt hätte, hätte ich mich erschossen“, sagte der 69-jährige Unternehmer. Er schaute auf ein Gebäude, das genau so aussah, wie das, was er mit seinem chinesischen Joint-Venture-Partner 87 Kilometer entfernt aufgebaut hatte. Er sah die exakt gleichen Maschinen vom Band rollen, mit dem exakt gleichen Logo des Pipeline-Equipment-Herstellers Vietz.


Und irgendwie hatte er es geahnt. Auf anraten eines alten chinesischen Freundes hatte er sich kurz zuvor in der ursprünglichen Fabrik offiziell nach Deutschland verabschiedet. Gemeinsam mit dem Freund wartete er dann aber in einem Auto vor der Fertigungshalle. Er hatte das Gefühl, dass etwas mit den Angestellten nicht stimmte. Manchmal sah er völlig fremde Gesichter unter den Arbeitern, deren Herkunft er sich nicht erklären konnte. An diesem Abend sollte er erfahren, woher die Unbekannten kamen. Um Punkt 18 Uhr rollte ein VW Bus vor, lud acht Mitarbeiter aus, acht andere wieder ein und fuhr davon. Vietz und sein Bekannter folgten dem Bus. Bis hin zu jener eins-zu-eins-Kopie seiner Fabrik.


Vietz ist der einzige deutsche Mittelständler, der jemals ausspioniert wurde. Zumindest offiziell. Denn während Vietz mit seiner Geschichte durch die Gazetten tingelt, tun andere alles, um nicht an die Öffentlichkeit zu müssen. Zahlen belegen jedoch, dass es noch mehr mittelständische Spionageopfer gibt. Eine neue Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG kommt zu dem Ergebnis, dass 18 Prozent der deutschen Mittelständler von Wirtschaftsspionage betroffen sind – am ehesten mittelständische Autozulieferer, Maschinenbauer und Software-hersteller.


Auch das Bundesamt für Verfassungsschutz warnt vor einer zunehmenden Gefährdung des deutschen Mittelstands. „Bedroht sind alle, die innovative Produkte herstellen“, sagt Berthold Stoppelkamp von der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW), einer Initiative der großen Wirtschaftsverbände. „Besonders gefährdet sind aber die Hidden Champions des deutschen Mittelstandes.“ Die meisten Angriffe werden nach wie vor nicht bekannt, sagt Stoppelkamp. Die betroffenen Unternehmen halten ihre Verdachtsfälle geheim. Sie schämen sich, dass sie übers Ohr gehauen wurden. Sie befürchten, ihre Geschäftspartner könnten sie für unseriös halten.


Bei Vietz fing alles gut an: Der Pipeline-Baumaschinenhersteller hatte 2003 gerade ein erfolgreiches Geschäft in China abgewickelt. Für eine 2300 Kilometer lange Rohrleitung lieferte er einen großen Teil der Schweiß- und Biegemaschinen. Die chinesischen Partner waren so begeistert, dass sie Vietz ein Joint Venture mit dem größten chinesischen Gas- und Ölkonzern angeboten. Vietz hielt 55 Prozent der Anteile, die Belegschaft stellte der chinesische Partner. Immerhin über 400 Mann – die Firma zählte davor nicht einmal halb so viele Mitarbeiter. Im Januar 2004 wurde bei Peking die Fabrik eröffnet. Im Mai entdeckte der deutsche Unternehmer das Plagiat in der Nähe. Vietz beziffert den ihm entstandenen Schaden auf 2,5 Mio. Euro.


Der Verlust entsteht nicht unbedingt nur durch geklaute Konstruktionspläne und Blaupausen. Auch Kundendatenbanken, Zuliefererkonditionen oder Kalkulationen für neue Produkte sind begehrt. Im Vergleich zu anderen Formen der Wirtschaftskriminalität sind die Schadensschätzungen extrem hoch. Pro Fall wir im Schnitt mit 1 Mio. Euro gerechnet. Bei Delikten wie Betrug, Untreue oder Korruption seien es lediglich 160.000 Euro. Schätzungen der Uni Lüneburg im Auftrag des Sicherheitsforums Baden-Württemberg beziffern das Gefährdungspotenzial der Wirtschaftsspionage für ganz Deutschland auf 50 Mrd. Euro im Jahr.


Die Bedrohung durch Spionage besteht, in mittelständischen und familiengeführten Unternehmen ist das Bewusstsein dafür aber klein, sagt Frank Hülsberg, Leiter der Wirtschaftskriminalitätsabteilung der Unternehmensberatung KPMG. „Es werden Hunderttausende Euro ins Marketing gesteckt und Millionen in die Entwicklung, aber wenn 50.000 Euro für die Sicherheit investiert werden sollen, zögert man.“


Das Paradoxe an dieser Einstellung: Im Gegensatz zu fremdgeführten Firmen, sind die gefährdeten Daten die Grundlage für das Wohlergehen der Eigentümerfamilie. „Daran hängt das ganze Vermögen, trotzdem schützen sie sich nicht“, sagt Hülsberg.


Die passenden Lösungen suchen Mittelständler dann bei privaten Sicherheitsberatern. „Die Kunden im Mittelstand haben keine eigene Abteilung dafür, deshalb kommen sie zu uns“, Christian Schaaf, Geschäftsführer einer Beratungsfirma.
















 


Sicherheits- und Notfallmanagement
06.09.2010 15:40:51
Darf es etwas mehr sein?

Abgesehen von den Global Playern spielt das Thema Terror für deutsche Unternehmen noch eine untergeordnete Rolle. Aber auch bezüglich der vielen anderen Risikopotentiale wie Sabotage, Wirtschaftsspionage oder technisches Versagen verhalten sich viele Sicherheitsverantwortliche bemerkenswert selbstsicher.








Ohne adäquates Sicherheitsmanagement stranden Unternehmungen schnell – und der Sicherheitsverantwortliche haftet.


Curt Emmerich, deutscher Arzt und Schriftsteller, sagte einmal: „Ich war meiner Sache ganz sicher und gerade diese Sicherheit war es, der alle Zweifel entsprangen.“ Ein Satz, den sich jeder Sicherheits-verantwortliche merken sollte, denn konsequentes Sicherheits-management ist der ständige Prozess, Bestehendes kritisch zu prüfen, zu optimieren und den Realitäten zeitnah anzupassen. Sicherheits- und Notfallmanagement wird von gesetzlichen und wirtschaftlichen Regelwerken bestimmt. Organisationspflicht, Sorgfaltspflicht, Datenschutz, DIN ISO 27001, Arbeitsschutz, Umweltschutz, Versicherungsbedingen sind heute eng miteinander verknüpft und verpflichten zum vorbeugenden Handeln.

„Die Gefahr von Verlusten und Schäden, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge externer Ereignisse eintreten, angemessen einzuschränken oder gar zu verhindern“ - dies schreibt das Kontrag (Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich) den Unternehmen vor. Ein Satz mit weitreichender Bedeutung, dessen Realisierung mit dem Sicherheits- und Notfallmanagement beginnt. Teilweise überdeckend schließen sich Risk-Management und Business-Continuity-Management an.

Die Haftungskaskade zeigt gefühlsmäßig nach oben. Bedrohungsbild, Schutzzieldefinition und Leitlinien müssen zwar auf der strategischen Ebene erarbeitet und entschieden werden. In der Regel wirkt die Haftungsverantwortung aber auf die operative Ebene. Hier erfolgt die Schwachstellenanalyse und die Risikobewertung, hier werden die Details der technischen und der baulichen Maßnahmen umgesetzt, hier werden die Verfahren und Prozesse für den Fall des Eintretens entwickelt. Hier muss der Detaillierungsgrad hoch verdichtet und gerichtsfest dokumentiert werden. Organisationsfehler auf dieser Ebene können sich im Ereignisfall katastrophal auswirken und sind in der Regel den Sicherheitsverantwortlichen dann direkt zuzuordnen.

Verkettung unglücklicher Umstände

Eine Aussage wie: „Die Ursache war eine Verkettung unglücklicher Umstände“ deutet in der Regel auf Fehler im Sicherheitsmanagement hin und ruft automatisch Versicherung und Staatsanwaltschaft auf den Plan. Der Vorwurf des Organisationsverschulden ist schnell erhoben – und trifft in der Regel auch zu. Hier wird hinterfragt, ob Fehler bei der Bewertung von Schwachstellen und Risikopotential gemacht wurden, ob die Aufbau- und Ablauforganisation nicht stimmte oder ob fehlende, falsche oder nicht aktualisierte Leitlinien, Richtlinien, Verfahrensanweisungen oder Arbeitsanweisungen die Ursache waren. Auch Überwachungs- und Gefahrenmeldetechnik und die Gefahrenabwehrorganisation stehen dann schnell auf dem Prüfstand.

Die Liste der Mängel und Fehler kann beliebig fortgeführt werden. Die Revisionspraxis zeigt, dass bereits auf der Ebene Security- und Notfallmanagement oft elementare Mängel vorhanden sind. Offensichtlich bleibt ungeachtet, dass bereits auf dieser Ebene der größte Teil des Risikopotentials im Fall des Eintretens abgefangen werden kann.

Verantwortliche in der Zwickmühle

In Zeiten eng geschnürter Budgets und breit gestreuter Sparmaßnahmen kommt auch die Sicherheit nicht ungeschoren davon. Viele bereits verabschiedete Maßnahmen werden verschoben oder gestreckt, teilweise oder ganz gestrichen. Sicherheitsmängel werden bewusst in Kauf genommen. Der Sicherheitsverantwortliche steckt in der Zwickmühle. Nimmt er die Sicherheitsmängel billigend in Kauf, übernimmt er ein persönliches Risiko. Zeigt er die Sicherheitsmängel auf, muss er die Notwendigkeit zu deren Beseitigung nachvollziehbar belegen und dokumentieren. Die Risikobewertung (Risikopotentialwert mit und ohne Maßnahmen) ist dafür ein geeignetes Mittel und dokumentiert gerichtsfest, dass Mängel erkannt, bewertet und den Verantwortlichen angezeigt wurden. Die Frage, ob es etwas mehr oder etwas weniger sein darf, ist auf das notwendige Muss relativiert.

Strukturiertes Notfallmanagement

In der Regel werden die Kenngrößen Eintretenswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß zur Bewertung des Risikopotentials verwendet. Eine wichtige Kenngröße wird oft vernachlässigt und nicht in die Bewertung einbezogen: die Entdeckungswahrscheinlichkeit. Gerade an dieser Kenngröße lässt sich die Reduzierung des Risikopotentials und somit der getätigten oder geplanten Investitionen sehr gut nachweisen. Die Gegenüberstellung von altem und neuen Risikopotential sowie das verbleibende Restrisiko ist daher grundsätzlich zu empfehlen und belegt das Wertschöpfungspotential von Sicherheitsmaßnahmen.

Investitionen in technische, bauliche und personell-organisatorische Maßnahmen verlieren an Wirkung, wenn die Ereignis- und Notfallorganisation im Fall des Falles nicht funktioniert. Die Ereignis- und Notfallorganisation hat zwar höchste Bedeutung, zeigt aber oft gravierende Mängel. Die Komplexität und der Detaillierungsgrad der Aufbau- und Ablauforganisation ist von Art und Größe eines Unternehmens abhängig. Der Aufwand für die durchgängige Konzipierung und Aktualisierung ist erheblich und wird aus Zeitmangel und Kostengründen oft vernachlässigt.

Die Kernanforderungen sind grundsätzlich gleich: Die damit verbundenen Sicherheits- und Ablaufprozesse müssen eindeutig und lückenlos sein; Trainings und Schulungen sind regelmäßig durchzuführen und zu dokumentieren. Sicherheits- und Notfallmanagement darf nicht von der Frage „etwas weniger oder etwas mehr“ bestimmt werden. Die beste Basis ist die Bereitschaft zu Selbstzweifel und systematischem Vorgehen.

 

 

 

 

W&S - Das Sicherheitsmagazin, Ausgabe 3/2010, Seite 18-19, Autor: Volker Kraiß
Einbruch bei Tokio Hotel
02.09.2010 23:24:27

Einbruch bei Tokio Hotel.

Einzelhandel beklagt 45 Mill. Euro Schaden allein in München
19.08.2010 00:59:33
Einzelhandel beklagt 45 Mill. Euro Schaden allein in München
Einbruch 09.08.2010
09.08.2010 21:49:53
Einbruch in ein Optikergeschäft
Hoteldiebe 08.08.2010
09.08.2010 21:32:19

Hoteldiebe gefasst.

Risk-Management
08.08.2010 13:49:56

Durch Risk-Manangement Schäden begrenzen.

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